Chirotherapie

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist die ärztliche Chirotherapie als wissenschaftlich anerkannte Methode in Deutschland eingeführt.

Bereits seit Jahrhunderten wurde die Chirotherapie zur Behandlung von Funktionsstörungen der Bewegungsorgane und besonders der Wirbelsäule eingesetzt.
Es wird dabei mit unterschiedlichen Grifftechniken die gestörte Funktion an der Wirbelsäule, sowie an den großen und kleinen Gelenken der Extremitäten behandelt.

So genannte Blockaden können oft Ursachen für hartnäckige Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sein, in deren Folge es meist zu nicht unerheblichen Muskelverspannungen kommen kann.
Durch spezielle Grifftechniken in der Hand des erfahrenen Arztes ist es möglich, diese Blockaden sanft und schmerzfrei zu lösen, so dass ein freies Gelenkspiel, so wie ein Abbau des Muskelhartspanns wieder möglich ist. Oft ist eine Sofortwirkung spürbar.

Blockaden können den ganzen Skelettbereich betreffen, bevorzugt sind jedoch die Wirbelsäule und die Kreuz-Darmbeingelenke (Ileosacralgelenke), sowie Schultern, Ellenbogen, Hüfte und Fußwurzel.

Im ärztlichen Fachbereich ist zur Erlangung einer entsprechenden Qualifikation eine umfangreiche Ausbildung mit Prüfung Voraussetzung, in deren Folge von der Landesärztekammer die Führung der Zusatzbezeichnung „Chirotherapie“ genehmigt wird.

Die Kosten für die Behandlung zählen zum Leistungskatalog der gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen.